50 Jahre Domestic Management im Campus Muengersdorf

Ein Tag, der der Hauswirtschaft den Respekt gezollt hat, der ihr gebührt.

„Hauswirtschaft klingt altbacken, nein es ist Dienstleistungsmanagement“, so Dipl. Oecotroph. Ute Krützmann (Vorsitzende des Bundesverbands Hauswirtschaft und Mutter von sechs Kindern) bei ihrem Festvortrag zum 50jährigen Jubiläum des Domestic Management Centers. Sie plädiert für ein besseresImage der Hauswirtschaft, weil diese der Gesellschaft das gibt, was andere Berufe ihr nicht geben können: das menschliche Etwas gepaart mit echter Kompetenz.

Es waren sehr viele ehemalige Azubis gekommen, manche, die ihre Ausbildung in den 70ern gemacht hatten. Alle erzählten, wie viel sie in der Ausbildung gelernt hatten, das ihnen bis heute noch in Beruf und Familie hilft.

Nach dem Mittagessen und einem nostalgischen Filmrückblick über die vergangen 50 Jahre leitete die ehemalige Studiendirektorin Doris Schwager-Brotcheck die Gesprächsrunde mit ehemaligen Auszubildenden und betonte wie wichtig es sei, die Hauswirtschaft der Zeit anzupassen und offen für Veränderungen zu sein. Dabei lobte sie das DMC für seine Offenheit und Flexibilität, die sie als Berufsschulleiterin bei den Azubis vom DMC immer festgestellten konnte.

Nach dem Kaffeetrinken, das nochmals Zeit für regen Austausch bot, endete das Jubiläum mit einer feierlichen Andacht in der Kapelle des Campus, die der Regionalvikar des Opus Dei in Deutschland, Dr. Christoph Bockamp, hielt. „Ihr habt euch als Beruf und Lebensaufgabe gesucht, anderen ein Zuhause zu schenken. Und das bedeutet als Christ: in den anderen Jesus sehen.“ sagte er in seiner kurzen Ansprache.

Ein Tag, der der Hauswirtschaft den Respekt gezollt hat, der ihr gebührt, und der sicher allen viele Anregungen für ihre Arbeit und die Widmung in ihrer Familie gegeben hat.