Online Anfang Juni: Eine Debatte über Affektivität und Sexualität

Am 4. und 5. Juni 2022 findet der weltweite Online Kongress des IFFD (International Federation for Family Development) unter dem Titel “Love Talks” statt.

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Dieser Kongress möchte „tausenden von Familien eine wissenschaftliche, positive und praktische Botschaft zu Themen im Zusammenhang mit Sexualität und menschlicher Affektivität vermitteln“, erklären Leticia Rodríguez und Carmelo Añón, vom Organisationskomitee. „Vom rechten Verständnis dieser beiden Dimensionen hängen die Qualität der Liebe und damit auch das Glück ab.“

Dazu tragen 40 Experten kurze Statements (15-20 Minuten) auf Englisch oder Spanisch (mit jeweiliger Übersetzung in die andere Sprache) vor. „Der Kongress“, so erläutern sie, „ist wie ein Gang durch die Alter und Situationen der Person aufgebaut, ausgehend von der Erziehung im Kindesalter und fortschreitend durch die verschiedenen Phasen ihrer persönlichen und familiären Entwicklung.“ So behandeln zum Beispiel einige der Beiträge aktuelle Themen wie „Zwischen Netflix, Instagram und TikTok: Wie soll man Gespräche über Sexualität mit (Vor)Jugendlichen führen?“, „Romantische Beziehungen unter Jugendlichen. Emotionale Wunden heilen.“, „Die Phasen des Verliebtseins und wie man die Bindung als Paar festigt“, „Untreue: wie damit umgehen und die Rolle des Verzeihens“, „Einige einfache Dinge, die einen großen Unterschied für dein Intimleben bewirken“, „Wie der Sucht nach Pornographie entkommen?“, „Je mehr du dich zur Schau stellst, desto mehr bist du wert: das Geschäft mit der Hypersexualisierung im Internet“, „Sich lieben, wenn die Kinder kommen“, „Schlüssel zu einer gesunden affektiven Paarbeziehung“, „Sexualerziehung in der Familie: entscheidend um sexuellen Missbrauch vorzubeugen“, usw.

„Neben der wissenschaftlichen Qualität”, so Leticia Rodríguez, „wird der praktischen Erfahrung große Bedeutung gegeben. Wir glauben, dass die jahrelange Arbeit des IFFD (in 66 Ländern) im Bereich Familie zu einer Fülle von wertvollen und inspirierenden Ideen geführt hat, die von großem Nutzen für die Familien sein können.“ Und Carmelo fügt hinzu: „Dieser Kongress möchte dazu beitragen, einen für unser Leben sehr wichtigen Bereich zu stärken: dem rechten Umgang mit unseren Emotionen und unserer Sexualität.“

Die IFFD, Organisator dieses Events, ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die Aktivitäten zur Bildung, Unterstützung und Begleitung von Familien in der ganzen Welt fördert, unabhängig von deren Nationalität, Farbe, oder Religion. Sie steht im Dienst zahlreicher Einrichtungen (familiärer, beruflicher, religiöser, etc.). Seit Jahren stützen sich auch viele Initiativen der Mitglieder und Freunde der Prälatur Opus Dei auf die Erfahrungen und das Know-how des IFFD, um Kurse für die Familienbildung zu entwickeln.