Glaube verlangt Tapferkeit und Gelassenheit

Als Beispiel für die Tugenden der Tapferkeit und der Gelassenheit hat der Kölner Kardinal Meisner den hl. Josefmaria bezeichnet. Predigt und Fotogalerie

"Werktätiger Glaube des Christen in der Welt verlangt Tapferkeit," sagte der Kardinal anläßlich des 10. Jahrestages der Heiligsprechung von Josefmaria Escrivá. Meisner feierte Mittwoch, 3. Oktober, mit mehreren Hundert Mitgliedern, Mitarbeitern und Freunden des Werkes ein Pontifikalamt in der Kölner Kirche St. Pantaleon.

Tapferkeit und Standhaftigkeit könnten einsam machen. Das wisse er wohl, fuhr Meisner in seiner Predigt fort. Hier hätten die Mitglieder des Opus Dei in der Gesellschaft ihr Betätigungsfeld. Sie stützten sich auf die Glaubensgewißheit des Apostels Paulus: ´Alles vermag ich in dem, der mich stärkt.´ Dieser Glauben  führe auch zu Gelassenheit: "Die Gelassenheit gibt uns den langen Atem. Die Heiligen konnten sich vorwärtsbewegen, weil sie an den langen Atem glaubten," so der Kölner Kardinal.

Der Christ brauche nicht alle Menschen zu retten, "wohl aber die, die an seiner Seite sind," sagte Meisner. Er rief den Gläubigen abschließend zu: "Das Opus Dei möge weiterhin eine Vorhut bleiben auf dem Feld der Tapferkeit in der Welt."

Die internationale Personalprälatur Opus Dei hat weltweit 90.000, in Deutschland gut 600 meist verheiratete Mitglieder. Ziel ist die Alltagsheiligung in Familie und Beruf. Hierzu hilft eine auf Möglichkeiten des einzelnen zugeschnittene intensive geistliche Formung und Fortbildung.