Ein Geschenk für Papst Franziskus.

Die Teilnehmer am Studentenforum UNIV 2015 in Rom, haben Papst Franziskus ein Bild der Heiligen Familie auf ihrer Flucht nach Ägypten geschenkt. Sie wollen so ihre Solidarität mit den verfolgten Christen auf der ganzen Welt zum Ausdruck bringen.

von Papst und Kirche
Opus Dei - Ein Geschenk für Papst Franziskus.Das dem Papst geschenkte Bild der Heiligen Familie auf ihrer Flucht nach Äypten soll an die verfolgten Christen erinnern

Am Mittwoch, dem 1. April, nahmen die rund 2.500 Studenten des 48. UNIV Forum an der Generalaudienz mit Papst Franziskus teil.

Am Schluss der Audienz grüßte der Heilige Vater die jungen Teilnehmer des UNIV Forums und ermunterte sie mit Worten des hl. Josefmaria: “um die Freundschaft mit unserem Herrn zu vertiefen, bedarf es nicht eines bequemen Lebens, sondern eines verliebten Herzens“.

In seiner Generalaudienz sagte der Papst: “Während dieser Tage des Ostertriduums dürfen wir uns nicht darauf beschränken, uns das Leiden des Herrn in Erinnerung zu rufen. Treten wir in diesen Tagen wirklich in das Geheimnis Christi ein und machen wir seine Gesinnung zu der unsrigen, wie der Apostel Paulus sagt: Seid so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht (Phil 2,5). Dann werden unsere Ostern „frohe Ostern“.

Zum Abschluss der Audienz übergaben Repräsentanten der Studenten des UNIV Forums 2015 Papst Franziskus ein Gemälde der Heiligen Familie auf ihrer Flucht nach Ägypten. Um so ihre Solidarität mit den Christen auf der ganzen Welt zu zeigen, die unter Verfolgungen zu leiden haben. Während der Tage des Forums war unter den Studenten eine Sammlung für die verfolgten Christen im Mittleren Osten veranstaltet worden. Sie soll besonders den Flüchtlingen im Libanon zugute kommen.

Der hl. Josefmaria, der Gründer des Opus Dei, warnte die jungen Menschen, dass die Wohlfahrtseinrichtungen “die menschliche Wärme und den unmittelbaren persönlichen Kontaktes zum Nächsten nicht ersetzen können: zu einem armen Menschen aus der Nachbarschaft oder zu einem Kranken, der in einem großen Krankenhaus seine Schmerzen erträgt, oder zu einem anderen (...), der sich nach einem herzlichen Gespräch sehnt, nach christlicher Freundschaft in der Einsamkeit, nach seelischer Hilfe in Zweifeln und Misstrauen“.

Zusammenfassung der Audienz von Radio Vatikan

"Friendship: model for a new citizenship" (UNIV Forum 2015 Webseite)