Durch die Botschaft des Gebetszettels
Anastasia Ngumuta, Ärztin und Hausfrau, Nairobi, Kenia
Kardinal François-Xavier Nguyên Van Than (1928-2002)
Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden bis 2002
Msgr. George Pell, Erzbischof von Sidney, Australien
Ein Christentum ohne Trennung von Körper und Seele
Priesterliche Heiligkeit und priesterliches Amt
Der heilige Josefmaria sagte: „Wir machen keine unwürdige Kniebeuge, wie es die Soldaten vor Christus taten. Wir beten an! Die Leute merken alles, und sie werden denken: Wie dieser Priester Jesus liebt! Wie sehr ist er davon überzeugt, dass er in der konsekrierten Hostie ist! Wenn sie dich vor Christus knien sehen, wirst du ihre Seelen gewinnen. Übertreibe nicht, aber halte dich an die kirchlichen Richtlinien und lege dein Herz und deinen Glauben hinein“
Kard. Camillo Ruini, Generalvikar Seiner Heiligkeit für die Diözese Rom bis 2008, Italien
Ein Bezugspunkt für den Weg ins dritte Jahrtausend
Priesterliche Seele und Ganzhingabe
Im Leben gibt es manchmal Begegnungen, die prägend sind. Ich hatte das Glück, in Josemaría Escrivá einem heiligmäßigen Priester zu begegnen. Noch dazu hatte ich das Glück, daß es viele Begegnungen waren. Was war heiligmäßig an diesem Priester? Unter vielen Erinnerungen ragen drei heraus: Seine Liebe zu Christus, seine Liebe zur Eucharistie und seine Liebe zu Maria.
Schmerz und Leid in der Botschaft des seligen [heiligen] Josemaría Escrivá
Geschult durch ein christliches Elternhaus, wo der hl. Josefmaria am Beispiel seiner Eltern erlebt hatte, wie man aus Liebe zu Gott Schmerz und Leid annimmt, ohne zu verbittern oder zu verzweifeln, machte ihm das Erlebnis der "Spuren im Schnee" eindringlich klar, daß ein Leben in der Nachfolge Christi eine ausdauernde Kreuzesnähe verlangt.
Die priesterliche Arbeit des heiligen Josemaría unter Kranken und Armen
Daß die Erfahrung von Schmerz und Leid und eine innige Beziehung zu Gott sehr nahe beieinander liegen können, hatte ich als junge Schülerin zum ersten Mal im Jahre 1963 bewußt erlebt. Durch meinen älteren Bruder hatte ich Kontakt zum Opus Dei bekommen. Es vergingen keine drei Monate, bis mich eine der Studentinnen, die ich im ersten und damals einzigen Zentrum des Werkes in Wien kennengelernt hatte, dazu einlud, mit ihr eine ältere, kranke Frau zu besuchen.




