Bischof Fernando José Castro bezeichnete den Tag, an dem 18 Diakone aus dem Kreis der Numerarier und Assoziierten des Opus Dei zu Priestern geweiht werden würden, als einen Tag großer Freude für die Kirche.
In seiner Predigt erinnerte er unter anderem an die Zentralität der heiligen Messe im Leben jedes Priesters: „Mein Bruder, wenn du dich dem Altar näherst, um das heilige Messopfer zu feiern, trägst du auf deinen Schultern und in deinem Herzen all die Empfindungen und Gefühle, die Jesus selbst zum Kreuz hinaufgetragen hat.“ Er betonte, dass die Kirche und das Opus Dei letztlich durch das Gebet und die fruchtbare Feier und Teilnahme an der Eucharistie vorangekommen sind, und erinnerte an ein paar Zeilen, die der heilige Josefmaria an seine Priester-Söhne geschrieben hat: „Liebt die Messe, meine Söhne, denn in ihr findet der gesamte priesterliche Dienst seine Fülle, seinen Sinn, sein Zentrum und seine Wirksamkeit“ (Brief 26, Nr. 18). Sie sei das Hauptziel ihrer Weihe.
Eine weitere Botschaft an die Priester – wie an alle Gläubigen – erblickte der Hauptzelebrant im Aufruf von Papst Leo XIV., „mit der Erleuchtung, die der Herr uns schenken möge, ,Friedensstifter‘ zu sein, Förderer der Harmonie, des Respekts und der Brüderlichkeit in der Welt“.
Nach der Feier übermittelte Bischof Castro, allen, insbesondere aber den neuen Priestern, den persönlichen Segen des Heiligen Vaters.
Die Neupriester kommen aus 12 Ländern:
- José María Álvarez de Toledo Martín de Peralta (Spanien)
- Joseph Michael Nicolas Arbilo (Philippinen)
- Tobechukwu Ugochukwu Attoh (Nigeria)
- Alfonso Carlos Aza Jácome (Spanien)
- Pablo Bistué Muñoz (Spanien)
- Alfonso Cabrera Salinas (Kamerun)
- Pedro José de León Chávez (Guatemala)
- Francisco de Paula Febres-Cordero Carrillo (Venezuela)
- Josimar Pereira Freitas (Brasilien)
- Juan Martín Gismondi (Argentinien)
- José Tomás Larraín Correa (Chile)
- Anthony Oluchukwu Momah (Nigeria)
- Peter Leonard Otieno Ndeda (Kenia)
- Charles Ejike Ozoene (Nigeria)
- David Serrano Ariza (Kolombien)
- Federico Angelo Carlo Skodler (Italien)
- Víctor Torre de Silva Valera (Spanien)
- Augustine Onyekachi Ufoegbune (Nigeria)
