50 Jahre Opus Dei

Mit einer Festmesse im Dom hat Kardinal Meisner den Opus-Dei-Gründer Josefmaria Escrivá de Balaguer gewürdigt.

Die deutsche Hauptveranstaltung zum 100. Geburtstag des Seligen Escrivá begann am Samstagvormittag mit dem Pontifikalamt im Kölner Dom. Außerdem wurde das 50-jährige Bestehen der Laien- und Priesterorganisation in Köln gefeiert. Die Mitglieder von Opus Dei (lat.: Werk Gottes) seien aus dem Leben und Wirken des Erzbistums „nicht mehr wegzudenken“, betonte Erzbischof Kardinal Joachim Meisner und hob hervor, dass jeder Christ die Berufung zur Heiligkeit habe. Escrivá habe gezeigt, dass der Weg zur Heiligkeit nicht in Weltabgeschiedenheit führen müsse: „Die Welt ist das normale Bewährungsfeld für den Weltchristen, wo er christliche Heiligkeit zu erlangen hat.“

Eine „Kirche der Heiligen“ fülle in der Welt eine Lücke: „Weltverbesserer findet sie in den eigenen Reihen. Bei Heiligen ist sie auf uns angewiesen.“ Nach der Messe empfing Christoph Bockamp, Regionalvikar des Opus Dei Deutschland, die Kardinäle Meisner und Leo Scheffczyk sowie weitere Würdenträger im Maternushaus. Am Nachmittag feierten rund 1.700 Opus-Dei-Mitglieder aus der Region im Börsensaal der IHK. (jf / nwi)