Das Echo einer Botschaft

Ein Mensch oder eine Gesellschaft, die auf die Not und die Ungerechtigkeit nicht reagieren und sich nicht bemühen, sie zu lindern, sind nicht Mensch und nicht Gesellschaft nach dem Maße des liebenden Herzens Christi.

Apostolische Initiativen
Opus Dei - Das Echo einer Botschaft

Ein Mensch oder eine Gesellschaft, die auf die Not und die Ungerechtigkeit nicht reagieren und sich nicht bemühen, sie zu lindern, sind nicht Mensch und nicht Gesellschaft nach dem Maße des liebenden Herzens Christi. Unter ständiger Bewahrung eines weiten Freiheitsraumes bei der Ausarbeitung und Anwendung konkreter Lösungen und folglich innerhalb eines selbstverständlichen Pluralismus müssen die Christen in ihrem Eifer übereinstimmen, der Menschheit zu dienen.
Christus begegnen n.167


Mit diesen und anderen Worten hat der Hl. Josefmaria weltweit unzählige Menschen ermutigt, sich für eine gerechtere und glücklichere Welt einzusetzen. Er hat den Anstoss zu den verschiedensten sozialen Initiativen für Menschen aller Rassen und aller Religionen auf den fünf Kontinenten gegeben.

Nachfolgend einige Beispiele:

  • Spital Monkole (www.monkole.cd): Dieses Krankenhaus in Kinshasa (Kongo) behandelt jährlich Tausende von Menschen in akuten Notlagen und betreibt außerdem zwei kombinierte Tageskliniken und Ambulanzen außerhalb der Hauptstadt (Eliba und Kimbondo) sowie das Institut Supérieur en Sciences Infirmières, eine Pflegefachschule.
  • Die Berufsschule Punlaan (www.punlaan.com) unterrichtet Hotellerie und Tourismus in Manila. In Anlehnung an das deutsche Ausbildungssystem erhalten die Schülerinnen Unterricht in der Schule, während sie ihre Lehre in einem Unternehmen der Branche machen, zumeist in einem Hotel oder Restaurant. Dank dieses «dualen Systems» fanden in den letzten Jahren sämtliche Abgängerinnen von Punlaan einen Arbeitsplatz.
  • Midtown Sports and Cultural Center (www.midtownmetro.org): Dieses Zentrum liegt in einem Viertel von Chicago mit einem hohen Anteil an Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Um gefährdete Jungen von der Straße zu holen und ihre soziale Benachteiligung auszugleichen, setzt Midtown beim Sport an. Tutorien und Kurse in Allgemein- und Glaubensbildung sowie Sozialkompetenz ergänzen den Unterricht der öffentlichen Schulen. 95 % der Schüler beenden die High School und 60 % erreichen ein College, was in diesem Stadtteil weit über dem Durchschnitt liegt.
  • Das Berufsbildungszentrum Ondare (www.ondareyalbi.org.mx) liegt in Toshi, einer ländlichen, von den Ethnien der Otomí und der Mazahua bewohnten Gegend westlich von Mexiko-Stadt. Ondare vergibt unter anderem Diplome im Verwaltungswesen, die den einheimischen Abgängerinnen den Zugang zu Arbeitsstellen im öffentlichen Dienst und in den Unternehmen der benachbarten Städte verschaffen.
  • Kianda-Stiftung (www.kiandaschool.ac.ke), Nairobi (Kenia). Es ist eine Bildungsorganisation, die 1961 für die Entwicklung des sozialen und spirituellen Wohlergehens von Frauen in diesem Land gegründet wurde. Es gibt verschiedene Programme, die von Universitäten des Landes durchgeführt werden, in denen Frauen aus dem ländlichen Raum geholfen wird, ihre Geschäftsinitiativen zu verwirklichen. Ein Beispiel ist die Escuela Técnica Kimlea (www.kimleatechnical.org).
  • Baytree Zentrum (www.baytreecentre.org). Im Bezirk Brixton südlich von London unterrichten seit den 1980er Jahren einige Frauen aus verschiedenen Berufen Migrantinnen aus vielen Ländern und Rassen die englische Sprache. Das Zentrum wird von mehr als 500 Frauen und 900 Kindern besucht, die am Hausaufgabenclub teilnehmen.
  • Landwirtschaftsschule Las Garzas (www.lasgarzas.cl). In Chile ist es ein technisches und berufliches Ausbildungszentrum für die Landwirtschaft, das 1963 eingeweiht wurde. Dank einer Vereinigung von Freunden, die die notwendigen Mittel bereitstellt, ist die Teilnahme für die Studierenden kostenlos.
  • Centro Agropecuario Experimental El Peñón y Colegio Montefalco (www.elpenon.org.mx und www.colegiomontefalco.edu.mx), im Bundesstaat Morelos (Mexiko). Mit ihrer Bildungsarbeit tragen sie seit 1953 dazu bei, das kulturelle und sozioökonomische Niveau der Bauern des Amilpas-Tals zu erhöhen.