Der Petersplatz – eine Umarmung der ganzen Menschheit
Die majestätische Fassade des Petersdoms wurde 1614 vollendet. Auf der oberen Balustrade wurden die dreizehn Statuen aufgestellt, die den auferstandenen Christus, Johannes den Täufer und elf Apostel darstellen. Der Platz jedoch hatte noch keine feste Form gefunden; die Gebäude um die Basilika herum waren ungleich und die Anordnung des Raumes vor der Fassade war nicht geeignet, jemanden, der zum Petrusgrab kam, würdig zu empfangen.
Historische Stätten in Rom
Das Ziel dieser Rubrik ist eine bessere Kenntnis der wichtigsten Spuren der Kirchengeschichte, die in der Ewigen Stadt erhalten sind. Dabei folgen wir den Schritten und Worten des hl. Josefmaria, die ein besonders Licht auf diese Stätten werfen.
Der heilige Josefmaria Escrivá in Rom
Von 1946 bis zu seinem Tod 1975 lebte Josefmaria Escrivá in Rom. Er kannte und liebte diese Stadt, weil sie der Sitz Petri ist. Es gibt sehr viele Plätze in Rom, die zum Gründer des Opus Dei in irgendeiner Beziehung stehen. Im Folgenden soll nur eine kleine Auswahl vorgestellt werden.
Der Weg über die Pyrenäen
Im spanischen Bürgerkrieg gab es u.a. die Möglichkeit, von der republikanischen in die nationale Zone zu gelangen, indem man die Pyrenäen überquerte; über die französische Seite kam man nach Hendaya und kehrte von dort wieder auf die Halbinsel zurück. Der heilige Josefmaria war einer von vielen, die auf einem jener Pfade die Gebirgskette überwanden.
„Heiligkeit und Heiligung – zwei Dimensionen der Eucharistie“
Wenn das eucharistische Geheimnis die Mitte des Lebens der Kirche ist, so stellt der Glaube an die Eucharistie vermutlich das authentische Zeichen schlechthin der katholischen Identität dar. Der hl. Josefmaria ist ein bedeutsamer Zeuge dieser zentralen Bedeutung.
Ein geistlicher Führer für unsere Zeit
Bei Josemaría Escrivá, der mir im geschriebenen Wort begegnet ist, habe ich denselben Mut wie bei den russischen Starzen gefunden, die gleiche Stärke und Grenzen aufhebende Liebe, welche die Geister unterscheidet und eine Antwort bereithält für jeden, der um Vertrauen nachsucht.
Arbeit ist keine Strafe Gottes
Wir können die Arbeit menschlicher machen, wenn wir Gott mit ins Spiel bringen, denn das gibt unserem Leben seinen Sinn. Kardinal Schönborn spricht in seinem Artikel von der „Humanökologie der Arbeit“, zu der es in der Kirche immer große Lehrer gegeben hat. Einer von ihnen war der hl. Josefmaria.
Die heilige Messe als Mitte und Wurzel des christlichen Lebens
Der heilige Josefmaria Escrivá bezog sich häufig in Wort und Schrift auf die Eucharistie als "Mitte und Wurzel des christlichen Lebens". Diese Studie widmet sich der Betrachtung des dogmatischen Fundaments und des theologischen Inhalts dieses Ausdrucks.
Die Eucharistie – Geheimnis des Lichts
Wenn der heilige Josefmaria über das Geheimnis der Eucharistie sprach, griff er auf Beispiele der menschlichen Liebe zurück, denn um Gott zu lieben - und das lebte und verkündete er unermüdlich - haben wir nur ein Herz, dasselbe, mit dem wir auch unsere Nächsten lieben.
Die Via Appia, die "Königin der Straßen"
Im Jahre 312 v.Chr. wurde der Senator Appio Claudio zum Zensor der römischen Republik ernannt. Während seiner Amtszeit wurden zahlreiche Reformen und wichtige Arbeiten durchgeführt, aber die Geschichte behält ihn vor allem wegen des Baus der Straße in Erinnerung, die seinen Namen trägt: die Via Appia, die "Regina viarum".





