Wer wir sind
Wir sind katholische Frauen und Männer, denen eine lebendige Beziehung zu Gott im Alltag wichtig ist, besonders in der Arbeit und in der Familie. Wir möchten, auf der Grundlage dieser Gottesbeziehung, unseren Mitmenschen und der Gesellschaft dienen.
Wir glauben, dass jeder Mensch Gott im eigenen Leben entdecken kann, und dass diese Beziehung das Leben positiv verändert.
Wir sind eine Institution der katholischen Kirche, die seit 1928 besteht. Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihren Alltag – Familie, Beruf und Freizeit – aus einer tiefen Verbindung mit Gott heraus zu gestalten.
Wir orientieren uns an den ersten Christen. Sie lebten mitten in der Gesellschaft und übten ganz normal ihre Berufe aus. Und sie hatten den Wunsch, die Liebe und den Glauben an Jesus Christus an andere weiterzugeben – beginnend mit den Menschen, denen sie täglich begegneten. Sie waren äußerlich nicht anders als ihre Nachbarn, aber ihr Herz brannte für Christus, und so trugen sie das Licht des Glaubens weiter. Wir versuchen, es ihnen gleichzutun.
Unser Ursprung
Unsere Geschichte begann 1928, als der junge spanische Priester Josefmaria Escrivá (1902-1975) das Opus Dei gründete. Bis zu seinem Tod im Jahr 1975 widmete er sein Leben dem Aufbau und Wachstum. Als er starb, war das Opus Dei auf allen fünf Kontinenten vertreten. Im Jahr 2002 wurde er von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen. Seit 1982 ist das Opus Dei eine Personalprälatur der katholischen Kirche. (LINK: Organisation)
Unsere Mission
In erster Linie bemühen wir uns, selbst die Nachfolge Christi im Alltag zu leben: in der Familie, im Beruf und in der Gesellschaft. Zugleich möchten wir auch anderen Menschen diesen Weg als frohmachend und realitätsnahaufzeigen, auf einfache, persönliche Weise – von Mensch zu Mensch. Dabei ist es uns ein Anliegen, auch Menschen zu erreichen, die Gott noch nicht so gut kennen oder kirchenfern sind. Es ist zugleich unsere Art und Weise, den Mitmenschen und der Gesellschaft dienen.
Das Leben aus dem Glauben im Alltag
Dieses zeigt sich nach unserem Verständnis zum Beispiel/besonders darin, dass wir
- ...an erster Stelle unsere persönliche Beziehung zu Gott pflegen und daraus Kraft und Freude schöpfen
- ...unseren Glauben im Alltag leben – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.
- …unseren Beruf und unsere Aufgaben als Dienst an Gott und den Mitmenschen so ausüben, wie Jesus von Nazareth, als im Schaffen und Wirken verkörpertes Gebet und „aktive Beschaulichkeit“, um für unsere Familien zu sorgen, zum Wohl der Gesellschaft beizutragen und uns persönlich weiterzuentwickeln.
- ...unsere Familie als einen besonderen Ort sehen, um aus der Beziehung zu Christus heraus Liebe und Verantwortung zu leben.
- ...uns bemühen, auf die Nöte unserer Mitmenschen einzugehen und treue Freundschaften zu pflegen.
- …mit unseren Pfarreien und jeweiligen Ortsbischöfen verbunden sind und sie und ihre Anliegen unserem spezifischen Geist gemäß unterstützen.
- …uns gemeinsam mit anderen in sozialen, kulturellen, sportlichen, politischen, oder wissenschaftlichen Projekten engagieren und dies, aufgrund unserer jeweiligen fachlichen Qualifikation, als Teil unseres Auftrags verstehen, die Welt mitzugestalten.
Einige Zahlen
Dem Opus Dei gehören derzeit 95.000 Mitglieder in 69 Ländern auf fünf Kontinenten an (Stand April 2026).
98 Prozent sind Laien, darunter mehr Frauen (60 Prozent) als Männer (40 Prozent). Die überwiegende Mehrheit ist verheiratet. 25 Prozent leben als Laien in der apostolischen Ehelosigkeit, rund 2 Prozent sind Priester.
Der Anteil der Mitglieder ist mit gut 54 % in Europa am höchsten, gefolgt von Nord- Zentral- und Südamerika (mit ca. 36%). Afrika, Asien und Ozeanien machen zusammen einen Anteil von insgesamt 9,5 Prozent aus.
In Deutschland ist das Opus Dei seit 1952 präsent, in der Schweiz seit 1956 und in Österreich seit 1957. Seit 1990 ist es auch in Ungarn und seit 2009 in Rumänien aktiv. Zusammen bilden diese Länder die Region Mitteleuropa mit etwa 1.300 Mitgliedern.
Sind Sie an weiteren Informationen interessiert? Nehmen Sie gerne persönlich oder per Mail Kontakt auf. Die Ansprechpartner finden Sie hier:
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