Freuden, Leiden, Gottvertrauen
"Wißt ihr, warum das Werk sich so ausgebreitet hat? Weil man es behandelt hat wie einen Sack Getreide. Man hat es geschlagen und mißhandelt. Doch die Körner sind so klein, daß sie nicht vernichtet worden sind, mehr noch: sie wurden in alle vier Winde verstreut..."
1946, Rom
Christus, Maria und der Papst - die große Liebe seines Lebens. Endlich war er dem Stellvertreter Christi ganz nah, in jener Nacht vom 23. auf den 24. Juni 1946
Im Dienst der Priester
»Ich begann, Besinnungstage zu halten, viele, viele – sie dauerten damals eine ganze Woche –, in verschiedenen Diözesen Spaniens. Ich war noch sehr jung und genierte mich.«
Neuanfang
Der Gründer ließ sich nach der Überquerung der Pyrenäen und einem kurzen Aufenthalt in Pamplona in Burgos nieder. Von hier aus entfaltete er ungeachtet aller materiellen Schwierigkeiten in einem zerstörten Land eine rastlose apostolische Tätigkeit.
Bürgerkrieg
Es handelte sich nicht nur um einen Bruderkrieg, sondern auch um eine massive Religionsverfolgung, eine der blutigsten in der Kirchengeschichte.
Die ersten Jahre
Die Jahre 1928, 1929, 1930... Der hl. Josefmaria musste den göttlichen Willen erfüllen. Die Aufgabe war gewaltig, und der junge Priester verfügte weder über finanzielle Mittel noch über ausgebildete Mitarbeiter oder über reiche Gönner.
Bei den Armen und Kranken
Bei den Armen und Kranken, den Unwissenden und Entrechteten und bei den Kindern fand er die Kraft, das gewaltige Vorhaben in Angriff zu nehmen, das der Herr an jenem Tag auf seine Schultern gelegt hatte, und in die Schule der Leiden zu gehen, die seine Seele stärken sollte.
Die Jahre im Priesterseminar
Warum werde ich Priester? Der Herr will etwas von mir: Was ist das? Und ich wiederholte immer wieder die Worte des Blinden von Jericho: ‘Domine, ut videam! Ut sit! Ut sit!’ Was du willst und was ich nicht erkenne, soll sich erfüllen.
Fußspuren im Schnee
Es mag überraschen, dass ein so winziger Anlass - Fußspuren im Schnee - einem Jugendlichen genügen, um eine so große Entscheidung zu treffen: sein Leben Gott hinzugeben. Aber das ist die Sprache, in der Gott die Menschen zu rufen pflegt, und so sind die Antworten, Zeichen des Glaubens, großzügiger Seelen, die Gott aufrichtig suchen.
Eine christliche Familie
Er dachte immer mit Dankbarkeit daran zurück, wie seine Eltern ihn Schritt für Schritt in das christliche Leben eingeführt hatten.