Maria kam mit oder trotz einer Fehlbildung der Wirbelsäule (Spina bifida) auf die Welt. „Trotz“, denn ohne die Entschlossenheit ihrer Mutter María Jesús hätten die Ärzte wohl erreicht, dass sie nie geboren worden wäre. „Sie wird dahinvegetieren oder bestenfalls ihr Leben lang im Rollstuhl sitzen“, lauteten die Warnungen. Doch mit Unterstützung ihrer Mutter wurde Maria zu einer Kämpferin, die heute Medizin studiert. Wenn sie fragte, ob sie Seil springen oder Fahrrad fahren dürfe, wurde sie ermutigt. „Versuch es einfach”, lautete die häufige Antwort. Sie lernte mit der Zeit, statt „Warum ich?“ die Frage „Wozu?“ zu stellen. Und sie beschloss, den Leuten, die sie auf der Straße anstarrten, eine unerwartete Antwort zu schenken: ihr Lächeln. Das, was sie besonders macht, was sie auszeichnet, was sie unweigerlich immer auffallen lässt, das verdanke sie ihrer Spina bifida, so Maria. Maria lernte Ja zu sagen, zu ihrer Behinderung, zum Leben und auch zu ihrer Berufung zum Opus Dei.
Eine Wirbelsäule – verwandelt in Gold
Maria, eine lebensfrohe Medizinstudentin aus Granada, hat gelernt, zu ihrer Behinderung Ja zu sagen (Video 10’34).
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