Wer gehört dem Opus Dei an?

Alle Mitglieder haben dieselbe geistliche und apostolische Berufung im Geist des Opus Dei.

Die Mehrzahl der Angehörigen des Opus Dei sucht die Begegnung mit Gott auch im Ehealltag.

Je nach persönlichen Lebensumständen wird diese Berufung auf unterschiedliche Weise gelebt.

Supernumerarier und Supernumerarierinnen sind größtenteils verheiratet. Die christliche Gestaltung von Ehe und Familie bildet einen zentralen Bestandteil ihres Lebens. Mit etwa 73 Prozent stellen sie die Mehrheit der Mitglieder.

Assoziierte leben zölibatär und wohnen entweder bei Angehörigen ihrer Herkunftsfamilie oder dort, wo es ihren beruflichen und persönlichen Umständen am besten entspricht.

Numerarier und Numerarierinnen leben ebenfalls zölibatär und wohnen in der Regel in einem Zentrum des Opus Dei. Neben ihrem Beruf widmen sie sich häufig der Betreuung apostolischer Aufgaben und der Bildung anderer Mitglieder.

Einige Numerarierinnen, die Auxiliar-Numerarierinnen, übernehmen beruflich die hauswirtschaftliche Betreuung der Zentren. Ihre Arbeit trägt wesentlich dazu bei, dass die Bildungs- und Seelsorgearbeit des Werkes in einer familiären Atmosphäre stattfinden kann.

Die Priester der Prälatur stammen aus den Reihen der Numerarier und Assoziierten. Voraussetzung für die Weihe sind eine Einladung des Prälaten, eine mindestens neunjährige Zugehörigkeit zur Prälatur und der Abschluss der erforderlichen kirchlichen Studien. Ihre erste Aufgabe ist die seelsorgliche Betreuung der Mitglieder der Prälatur. Darüber hinaus stehen sie allen Menschen zur Verfügung, die an den Angeboten des Opus Dei teilnehmen, und unterstützen auf vielfältige Weise auch die Pastoral der Diözesen.