„Der ganze Tag kann Zeit des Gebetes sein: vom Abend bis zum Morgen und vom Morgen bis zum Abend. Ja, die Heilige Schrift erinnert uns sogar daran, dass auch der Schlaf Gebet sein soll“ (Hl. Josefmaria, Christus begegnen, Nr. 119).
Entdecken wir neu den Wert der Nachtzeit für unser kontemplatives Leben. Die Zeit vor dem Einschlafen und die Stunden der Nacht können uns helfen, den vergangenen Tag mit Gott zu betrachten, das Herz von Zerstreuungen zu lösen und die Sehnsucht nach Christus neu zu wecken.
So wird die Nacht zu einer Quelle unseres kontemplativen Lebens und bereitet uns darauf vor, Gott am nächsten Tag in Gebet, Eucharistie, Arbeit und Alltag zu begegnen.
Weiterführende Texte
Das Hohelied 5,2: „Ich schlief, doch mein Herz war wach.“
Hl. Josefmaria, Christus begegnen, Nr. 119.
José María Álvarez de Toledo, Die Stille einer kontemplativen Seele: Arbeitszeit am Nachmittag und Nachtzeit, 2024.
