In Munyaka wird weiter an der Kirche vom hl. Josefmaria gebaut

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Im Jahr 2003 erwarben die Katholiken von Munyaka ein Grundstück, um dort eine Kirche zu Ehren des hl. Josefmaria zu errichten. Heute ist sie bereits so weit fertig, dass sie für die Sonntagsgottesdienste benutzt werden kann, obwohl natürlich alle hoffen, dass der endgültige Bau sowie das Pfarrhaus bald fertig werden.

Im Sommer diesen Jahres wurde ein feierlicher Gottesdienst angesetzt, um Spenden zu bekommen. Der Pfarrer, Father Ndikaru wa Teresia, feierte ihn mit einer großen Gruppe von Gläubigen.

Nach der Messe erzählte Leah zusammen mit ihrem Mann ausführlich die Geschichte seiner Heilung, die Ende der 80er Jahre durch die Fürsprache des heiligen Josefmaria erfolgt war. Dieses Ereignis hat enorm zur Verehrung dieses Heiligen in der ganzen Gegend beigetragen.

Die Kirche liegt in einem ziemlich armen protestantischen Viertel. Vor allem gibt es kaum öffentliche Verkehrsmittel. Das zwang die Katholiken, zur Sonntagsmesse ins nächste Dorf, Gachie, zu gehen, das drei Kilometer entfernt liegt. Jetzt freuen sie sich natürlich, die Messe in ihrer eigenen Kirche besuchen zu können.

Die meisten Leute in Munyaka haben keine feste Arbeitsstelle, sie leben notdürftig von dem, was ihre Höfe hergeben. Trotzdem konnten sie durch verschiedene Unternehmungen Geld für den Bau der Kirche sammeln.

Viele Pfarrangehörigen beteiligen sich freiwillig am Bau der Kirche. Wenn das Material eintrifft, machen sich die Mitglieder der Gemeinde, die dazu fähig sind, an die Arbeit, während die Frauen sich um das Essen kümmern. So packen alle an, damit das Gebäude fertig wird, und sie vertrauen dabei auf die besondere Fürsprache ihres heiligen Patrons.

Viele Jugendliche haben Theaterstücke aufgeführt, um die Leute zum Spenden anzuregen. Dank dieses Einsatzes wurde genug Geld gesammelt, um das Dach der Kirche bauen zu können.

Susan Kibue, Nairobi, Kenia