Historische Stätten in Rom
Das Ziel dieser Rubrik ist eine bessere Kenntnis der wichtigsten Spuren der Kirchengeschichte, die in der Ewigen Stadt erhalten sind. Dabei folgen wir den Schritten und Worten des hl. Josefmaria, die ein besonders Licht auf diese Stätten werfen.
Nähert euch dem Tabernakel voll Liebe!
Weder die Loslösung von den Gütern dieser Welt noch der Geist der Armut taten der Hochschätzung des hl. Josefmaria für Schönheit und Kunst in der Liturgie Abbruch. Wie man sieht, hatte er viel Glauben und war großzügig in allem, was sich auf den Herrn bezieht.
Die ersten Hauskirchen und das Baptisterium der Lateranbasilika
In der Ewigen Stadt war die erste christliche Kirche, die gebaut wurde, die Lateranbasilika, und zwar auf dem Gelände, das bis zu diesem Zeitpunkt von einer Kaserne der Leibgarde des Kaisers belegt wurde. Während mehrerer Jahrhunderte – bis zur Zeit von Avignon – stand dort die päpstliche Kathedra. Aus diesem Grund verdiente diese Basilika den Titel ‘cunctarum mater et caput ecclesiarum’.
Die Spur des Sämanns
Bereits im Jahre 1950 hatte der heilige Josefmaria im Vorwort zur siebten spanischen Auflage von ‘Der Weg’ dem Leser ein weiteres Buch mit dem Titel ‘Die Spur des Sämanns’ angekündigt. Dieser Wunsch konnte erst nach seinem Tode, im Jahre 1986, in Erfüllung gehen.
Das Pantheon und Santa Maria sopra Minerva
Das Pantheon ist das vielleicht am besten erhaltene Bauwerk des antiken Rom, und seine enorme Kuppel stellt ein architektonisches Renommierstück dar, das seinesgleichen sucht.
Im Feuer der Schmiede
Im Jahre 1987 erschien die dritte Aphorismensammlung des heiligen Josefmaria. Damit ist die Trilogie komplett, mit der er Handreichungen für das persönliche Gebet geben wollte. Sie enthält 1055 Betrachtungspunkte. Im Mittelpunkt steht das Fortschreiten im inneren Leben, die wachsende Gleichförmigkeit mit Christus.
Die Kirche Santa Croce in Gerusalemme
In dieser Kirche werden drei Partikel des Kreuzes und das INRI, einer der Nägel und einige Dornen aus der Spottkrone aufbewahrt. Es ist nur natürlich, dass dieser Ort für die Christen ein Pilgerziel ist. Im August 1946 besuchte der hl. Josefmaria die Basilika.
Das Kolosseum
Die Ruinen des Kolosseums geben ein beredtes Zeugnis von der Größe der alten römischen Kultur, gleichzeitig aber auch von ihrem Elend und ihrem Verfall.
Die Kalixtus-Katakombe
Zu Beginn wurden Christen und Heiden gemeinsam begraben. Ab dem 2. Jahrhundert begann die Kirche dank der Stiftungen einiger wohlhabender Christen, eigene Totenstädte zu besitzen. Es waren Orte, wo die Leiber in Erwartung der Auferstehung ruhten. So entstanden die christlichen Katakomben.
Die Via Appia, die "Königin der Straßen"
Im Jahre 312 v.Chr. wurde der Senator Appio Claudio zum Zensor der römischen Republik ernannt. Während seiner Amtszeit wurden zahlreiche Reformen und wichtige Arbeiten durchgeführt, aber die Geschichte behält ihn vor allem wegen des Baus der Straße in Erinnerung, die seinen Namen trägt: die Via Appia, die "Regina viarum".



