Dekret über den heroischen Tugendgrad von Guadalupe Ortiz de Landázuri

Die Dienerin Gottes Guadalupe Ortiz de Landázuri y Fernández de Heredia gab sich vollkommen und mit Freuden Gott und dem Dienst an seiner Kirche hin und erfuhr kraftvoll Gottes Liebe.

Opus Dei - Dekret über den heroischen Tugendgrad von Guadalupe Ortiz de LandázuriGuadalupe Ortiz de Landázuri.

Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse

Madrid

Selig- und Heiligsprechung

der Dienerin Gottes

MARÍA GUADALUPE ORTIZ DE LANDÁZURI

Y FERNÁNDEZ DE HEREDIA

GLÄUBIGE LAIIN DER PERSONALPRÄLATUR VOM HEILIGEN KREUZ UND OPUS DEI

(1916–1975)

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DEKRET ÜBER DIE TUGENDEN

„Gott liebt einen fröhlichen Geber“ (2 Kor 9, 7).

Die Dienerin Gottes Guadalupe Ortiz de Landázuri y Fernández de Heredia gab sich vollkommen und mit Freuden Gott und dem Dienst an seiner Kirche hin und erfuhr kraftvoll Gottes Liebe.

Guadalupe wurde in Madrid, Spanien, am 12. Dezember 1916 als jüngstes der vier Kinder von Manuel und Eulogia geboren. Ihr Vater war Offizier beim Militär; aus diesem Grund musste er mehrere Male den Wohnort wechseln. Von 1927 bis 1932 war er in Nordafrika stationiert, wo er mit seiner Frau und seiner Tochter Guadalupe lebte, die in der Stadt Tetuán eine Schule der Marienschwestern besuchte. Von ihrer Kindheit an zeigte sich, dass die Dienerin Gottes einen temperamentvollen und kühnen Charakter hatte.

Sie beendete im Jahr 1933 in Madrid die Schule und inskribierte an der Universität das Studium der Chemie. Im Juli 1936 wurde ihr Vater kurz nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs verhaftet und in einem Eilverfahren zum Tod verurteilt. Guadalupe konnte ihm mit ihrer Mutter und ihrem Bruder vor seiner Erschießung Trost spenden, und sie half ihm, den Tod in christlicher Haltung anzunehmen. Die Dienerin Gottes verzieh denen, die den Tod ihres Vaters verursacht hatten.

Nach dem Ende des Bürgerkriegs setzte sie ihre Studien mit großem Einsatz fort. 1941 begann sie mit der Vorbereitung des Doktorats in Chemie und unterrichtete an einer Mittelschule. Am 25. Jänner 1944 lernte sie den heiligen Josefmaria Escrivá, den Gründer des Opus Dei, kennen, der ihr geistlicher Leiter wurde. Von da an widmete sich Guadalupe intensiv dem Gebetsleben und am 19. März desselben Jahres bat sie nach einigen Tagen geistlicher Einkehr um die Aufnahme in das Opus Dei im apostolischen Zölibat. Sie erkannte klar, dass Gott sie berief, der Kirche zu dienen durch die liebevoll verrichtete Arbeit und das Apostolat mitten in den Gegebenheiten des gewöhnlichen Lebens.

Der heilige Josefmaria übertrug ihr die Leitung einiger Evangelisierungstätigkeiten des Opus Dei in Madrid und in Bilbao. Im Oktober 1947 nahm Guadalupe ihre Studien für das Doktorat in Chemie an der Universität wieder auf. Ende 1949 wurde sie gefragt, ob sie bereit wäre, nach Mexiko zu übersiedeln, um dort mit der apostolischen Arbeit des Opus Dei zu beginnen.

Guadalupe bereitete sich mit Vertrauen und Begeisterung auf diesen Auftrag vor. Am 5. März 1950 übersiedelte sie mit zwei anderen Frauen des Opus Dei nach Mexico City. Im April desselben Jahres eröffneten sie ein Wohnheim für Universitätsstudentinnen. Noch heute erinnern sich diese an das Feingefühl und die Hingabe, mit der die Dienerin Gottes sich um ihre christliche Bildung kümmerte. Mit ihnen zusammen erteilte sie Kindern in den ärmsten Vororten Katechismusunterricht, und sie nahm sich der Kranken in einer ambulanten Krankenstation an, die sie mit der Hilfe einer befreundeten Ärztin einrichtete.

Im Einvernehmen mit dem Bischof von Tacámbaro setzte sie sich mit allen Kräften für die soziale Förderung der Landmädchen dieses Gebietes ein, indem sie sich darum kümmerte, dass sie handwerkliche Fertigkeiten sowie Lesen und Schreiben lernten. Um die Familien dieser jungen Mädchen in den verschiedenen Ortschaften zu besuchen, musste sie oft unsichere Transportwege benützen. Sie nahm dabei Gefahren und Schwierigkeiten mit bewundernswerter Stärke auf sich und ermöglichte diesen Menschen voll Liebe und mit großer Geduld eine grundlegende menschliche und christliche Bildung. Diese apostolischen Tätigkeiten breiteten sich bald auch in anderen Städten Mexikos aus. 1952 half Guadalupe bei den Anfängen der apostolischen Arbeiten in Montefalco, einem alten Landgut. Mit großem Opfer und der Mitarbeit vieler Menschen wurde das Landgut zu einem Einkehrtagshaus, an das auch eine landwirtschaftliche Schule und ein Zentrum für berufliche Bildung und Alphabetisierung angeschlossen waren.

Im Jahr 1956 wurde die Dienerin Gottes nach Rom gerufen, um dem heiligen Josefmaria bei der Leitung des Apostolats der Frauen des Opus Dei zu helfen. Aber wenige Monate später erkrankte Guadalupe an einem schweren Herzleiden. Im Juli 1957 musste sie sich deshalb einer wichtigen Operation unterziehen. Ab 1958 lebte sie in Madrid (Spanien), wo sie zunächst wieder an einer öffentlichen Mittelschule unterrichtete und später an der Schule für weibliche Industriefachleute lehrte. Im Jahr 1965 erlangte sie das Forschungsdoktorat für Chemie und erhielt einstimmig den außerordentlichen Preis für ihre Doktorarbeit zuerkannt. Trotz ihrer schwachen Gesundheit widmete sie sich weiterhin mit Einsatz und Begeisterung dem Apostolat mit jungen Mädchen. Sie leitete auch ein Studienzentrum für Hauswirtschaft und andere Initiativen.

Anfang 1970 begann sich ihre Kardiopathie zu verschlechtern, und am 1. Juli 1975 musste sie eine äußerst gefährliche Operation auf sich nehmen. Während der Rekonvaleszenz trat eine plötzliche Krise ein, und am 16. Juli, dem Tag der Muttergottes vom Berge Karmel, übergab sie dem Herrn fromm ihre Seele.

In Guadalupe ragen besonders ihre ansteckende Freude, die Stärke in den Widerwärtigkeiten, der christliche Optimismus in schwierigen Umständen und ihre Hingabe an die anderen hervor. Ihr theologischer Glaube leuchtete besonders auf in ihrer Liebe zur Heiligen Eucharistie und in der frohen Annahme des Willens Gottes. Sie lebte eine mit den Jahren geläuterte Hoffnung. In heroischer Weise übte sie die Liebe zu Gott und zum Nächsten. Ihre Frömmigkeitsübungen pflegte sie mit großer Andacht, und sie betete häufig vor dem Tabernakel. Geführt von der Gnade Gottes, erlangte sie eine harmonische Lebenseinheit und opferte Gott die verschiedenen Aufgaben ihres täglichen Lebens auf. Sie wandte sich mit großer Zuneigung an die heilige Jungfrau Maria, vor allem unter ihrer Anrufung Unserer Lieben Frau von Guadalupe.

Sie kümmerte sich um die Bedürfnisse der anderen. Mit demselben Feingefühl und derselben Liebenswürdigkeit verhielt sie sich den jungen Universitätsstudentinnen, den Bäuerinnen, den Schülerinnen, die sie unterrichtete, und ihren Freundinnen gegenüber.

Sie war immer bereit, den anderen nützlich zu sein und zu gehorchen. Sie hatte viele menschliche und berufliche Begabungen, tat sich aber niemals damit hervor, im Gegenteil: Sie war bereit, den anderen zu dienen, und wählte für sich die niedrigsten Arbeiten. Sie lebte mit großer Nüchternheit und nahm freudig die Entbehrungen auf sich, die der Beginn der apostolischen Arbeit in einer Stadt häufig mit sich brachte. Mit Entschlossenheit und Vollkommenheit erfüllte sie die Aufträge, die ihr anvertraut wurden, und ihre freien Zeiten widmete sie nutzbringenden Beschäftigungen; sie zeigte sich liebenswürdig und bereit, den anderen zu dienen. Als sie erkrankte, bemühte sie sich mit Ausdauer, ihre Aufgaben weiter auszuführen.

Der Diözesanprozess über Leben, Tugenden und den Ruf der Heiligkeit wurde in der Kurie der Erzdiözese Madrid eingeleitet. Er begann am 18. November 2001 und endete am 18. März 2005. Die Kongregation für die Heiligsprechungsprozesse bestätigte seine Gültigkeit am 17. Februar 2006. Nach Beendigung der Positio begann gemäß den vorgesehenen Normen die Prüfung, ob die Dienerin Gottes die Tugenden in heroischem Maß gelebt habe. Am 7. Juni 2016 fand die Sondersitzung der theologischen Konsultoren statt, die sich positiv äußerten. Am 2. Mai 2017 fand unter meinem, Kardinal Angelo Amato’s, Vorsitz die ordentliche Sitzung der Kardinäle und Bischöfe statt, die anerkannte, dass Guadalupe die theologischen Tugenden, die Kardinaltugenden und die mit ihnen verbundenen Tugenden in heroischem Grad gelebt hat.

Nachdem Papst Franziskus vom unterzeichnenden Kardinalpräfekten einen genauen Bericht über alles Vorstehende erhalten hatte, nahm er am heutigen Tag die Stellungnahmen der Kongregation für die Heiligsprechungsprozesse entgegen, ratifizierte sie und erklärte: Es steht fest, dass die theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe zu Gott und zum Nächsten sowie die Kardinaltugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Maß und Tapferkeit und die mit ihnen verbundenen Tugenden von der Dienerin Gottes María Guadalupe Ortiz de Landázuri y Fernández de Heredia, einer christgläubigen Laiin der Personalprälatur des Heiligen Kreuzes und des Opus Dei, im vorliegenden Fall und für die in Betracht kommenden Wirkungen in heroischem Grad gelebt wurden.

Der Heilige Vater hat verfügt, dass dieses Dekret ordnungsgemäß veröffentlicht und in die Akten der Kongregation für die Heiligsprechungen aufge-nommen wird.

Gegeben zu Rom, am 4. Mai im Jahr des Herrn 2017.


ANGELO Kard. AMATO, S.D.B.

Präfekt

L.+ S.


* MARCELLO BARTOLUCCI

Titularerzbischof von Bevagna

Sekretär



CONGREGATIO DE CAUSIS SANCTORUM

MATRITENSIS

BEATIFICATIONIS ET CANONIZATIONIS

SERVAE DEI

MARIAE GUADALUPE ORTIZ DE LANDÁZURI Y FERNÁNDEZ DE HEREDIA

CHRISTIFIDELIS LAICAE

PRAELATURAE PERSONALIS SANCTAE CRUCIS ET OPERIS DEI

(1916-1975)

DECRETUM SUPER VIRTUTIBUS

«Hilarem enim datorem diligit Deus» (2 Cor 9, 7).

Dei Serva Guadalupe Ortiz de Landázuri y Fernández de Heredia laeto animo se dedit totam in Dei eiusque Ecclesiae servitium atque divinum amorem fortiter experta est.

Ultima ex quattuor filiis Emmanuelis et Eulogiae, Guadalupe nata est Matriti, in Hispania, die 12 mensis Decembris anno 1916. Pater eius erat praefectus militum quapropter non semel ab uno in aliud locum translatus est et ab anno 1927 usque ad annum 1932 in Africa Septentrionali sedem habuit cum uxore et filia Guadalupe, quae scholam frequentavit Religiosorum Societatis Mariae in civitate Tetuan. Dei Serva a pueritia forti et alacri animo praeditam sese praebuit.

Anno 1933 lycaei studia Matriti complevit seque inscripsit Facultati Chimiae in eiusdem civitatis Universitate. Paulo post initium belli civilis Hispaniae, nempe mense Iulio anno 1936, Servae Dei pater prehensus et capite damnatus est in processu summario. Guadalupe, cum matre sua et fratre, patri solacium afferre potuit ante eius ex pyroballista internecione eumque iuvavit ut christiano spiritu mortem acciperet. Dei Serva eis ignovit qui patris morti causam dederant.

Bello civili ad finem adducto, Guadalupe studiis diligenter incumbere perrexit, et anno 1941 doctoris gradum adepta est atque in lycaeo quodam docere coepit. Die 25 mensis Ianuarii anno 1944 ipsa primo novit Sanctum Iosephmariam Escrivá, Operis Dei conditorem, quem suae vitae spiritualis moderatorem habuit. Ex tunc Dei Serva impensius vitae orationis vacavit et, post aliquos dies recessus spiritualis, die 19 mensis Martii eiusdem anni, postulavit ut, “coelibatum apostolicum” servans, in Opere Dei admitteretur. Ipsa bene intellexit se a Deo vocari ut Ecclesiae Sanctae serviret per laborem amore peractum et per apostolatum in ordinariae vitae adiunctis.

Sanctus Iosephmaria munera eidem concredidit moderandi quaedam Operis Dei incepta evangelizationis Matriti et Bilbai. Mense Octobri anno 1947 Guadalupe in Universitatem rediit, ut doctoratum pervestigationis in Chimia adipisceretur. Exeunte vero anno 1949 ab ea quaesitum est an parata esset ad sese in Mexicum transferendam, ut ibi inchoaret actuositatem apostolicam Operis Dei.

Novo huic muneri Guadalupe cum fiducia et animi ardore sese paravit et die 5 mensis Martii anno 1950 cum duabus aliis Operis Dei mulieribus iter inivit Mexicopolim, ubi, mense Aprili eiusdem anni, ipsae domum paraverunt mulieribus Universitatis alumnis hospitio recipiendis, quae alumnae memoria recolunt humanitatem et deditionem quibus Serva Dei christianam formationem eisdem impertiri curabat. Cum ipsis enim in pauperrimis suburbiis cathechesim pueris tradebat et aegrotis opitulabatur per erraticum quoddam valetudinarium, cui adiutricem operam conferebat Servae Dei amica, quae medici professionem exercebat.

Communi consilio cum Episcopo Tacambarensi promovendis puellis rusticis illius regionis in sociali consortione impense incubuit, curavitque ut ipsae discerent artem quamdam operosam et litterarum ignorantiam debellarent. Vehicula quaecumque adhibens prout ei in promptu erant, in loca dissita se conferebat ut familias inviseret illarum puellarum, mira fortitudine pericula ac difficultates obiens. Cum affectu et patientia magna, iis puellis impertiebatur formationem fundamentalem et humanam et christianam. Hae apostolicae actuositates cito in alias Mexicanae Rei Publicae civitates propagatae sunt. Anno 1952 Guadalupe adiutricem contulit operam ineundis apostolicis inceptis in vetere quodam fundo dicto Montefalco, qui magno cum sacrificio et obtenta multorum cooperatione, conversus est in domum pro recessibus spiritualibus complectentem quoque scholam cum agris colendis necnon centrum formationis professionalis atque alphabeticae institutionis.

Anno 1956 Dei Serva vocata est ut Romam rediret ad adiutricem operam praestandam Sancto Iosephmariae in moderamine apostolatus mulierum Operis Dei. Paucis vero post mensibus Guadalupe gravi cordis aegritudine laboravit, cuius causa, mense Iulio anno 1957, ipsa subire debuit periculosam chirurgicam sectionem. Ab anno 1958 habitavit Matriti, in Hispania, ubi denuo docuit in lycaeo ac deinde in Schola Mulieribus Peritis Industrialibus efformandis. Anno 1965 Guadalupe adepta est doctoratum pervestigationis in Chimia et quidem plenis votis atque addito praemio pro thesi doctorali. Aegra valetudine non obstante, Dei Serva apostolicae actuositati cum puellis sollerter et ardenti animo operam dare perrexit et centrum studiorum de scientiis domesticis necnon alia incepta moderata est.

Ab anno 1970 Dei Servae cardiopatia in peius vertere coepit et die 1 mensis Iulii anno 1975 chirurgicam sectionem valde periculosam subire debuit; dum convalescebat subitanea supervenit crisis, et, die 16 eiusdem mensis et anni, Beatissimae Virgini Mariae de Monte Carmelo dicata, animam Deo piissime reddidit.

Eminent in Dei Serva gaudium quod contagionis instar aliis transmittebat, fortitudo ut ardua quaeque oppeteret, christianus optimismus in difficilibus adiunctis et sui donum ad alios. Fides eius theologalis elucebat praesertim in amore erga Sanctissimam Eucharistiam et in laeta acceptatione voluntatis Dei. Spem colebat annorum decursu temperatam et heroice caritatem exercuit erga Deum et erga proximum. Pietatis exercitia devote colebat et frequenter coram tabernaculo orabat. Divina gratia ducta, ad harmonicam vitae unitatem pervenit et Deo offerebat diversa officia suae vitae quotidianae. Magno affectu Beatissimam Virginem Mariam alloquebatur eamque invocabat praesertim sub titulo de Guadalupe.

Sollicitam se exhibebat erga aliorum necessitates et eadem urbanitate ac comitate erga omnes se gerebat, nempe erga mulieres Universitatis alumnas, puellas rusticas, alumnas scholarum in quibus docuit et amicas.

Parata semper fuit ad agendum in aliorum utilitatem et ad oboediendum. Quamquam multis ornabatur qualitatibus et humanis et professionalibus, numquam tamen se iactavit, immo parata erat ad serviendum aliis et humiliora munera suscipere quaerebat. Sobrie admodum vixit et laeto animo accepit privationes quas frequenter passa est cum apostolica incepta in nova aliqua civitate inchoabat. Tenaciter munera sibi commissa perficiebat et subsicivis temporibus utiliter utebatur, manens tamen semper affabilis et parata ad alios adiuvandos. Cum Servae Dei salus infirma evenit ipsa perseveranter munera sua implere perrexit.

Circa Servae Dei vitam, virtutes ac sanctitatis famam, apud Curiam Archidioecesis Matritensis Inquisitio dioecesana instructa est a die 18 mensis Novembris anno 2001 et clausa die 18 mensis Martii anno 2005; eius iuridica validitas ab hac Congregatione de Causis Sanctorum per decretum diei 17 mensis Februarii anno 2006 approbata est. Exarata Positione, disceptatum est consuetas secundum normas an Serva Dei virtutes heroum in modum exercuisset. Die 7 mensis Iunii anno 2016, positivo cum exitu, Peculiaris Congressus Consultorum Theologorum locum habuit, Patres Cardinales et Episcopi Ordinaria in Sessione diei 2 mensis Maii anno 2017 congregati, me Card. Angelo Amato moderante, Servam Dei heroicum in gradum virtutes theologales, cardinales et adnexas exercuisse agnoverunt.

Facta de hisce omnibus Summo Pontifici Francisco accurata relatione ab infrascripto Cardinali Praefecto, Beatissimus Pater, accipiens rataque habens Congregationis de Causis Sanctorum vota, hodierna die declaravit: Constare de virtutibus theologalibus Fide, Spe et Caritate tum in Deum tum in proximum, necnon de cardinalibus Prudentia, Iustitia, Temperantia, Fortitudine, iisque adnexis in gradu heroico, Servae Dei Mariae Guadalupe Ortiz de Landázuri y Fernández de Heredia, Christifidelis Laicae Praelaturae Sanctae Crucis et Operis Dei, in casu et ad effectum de quo agitur.

Hoc autem Decretum publici iuris fieri et in acta Congregationis de Causis Sanctorum Summus Pontifex referri mandavit.

Datum Romae, die 4 mensis Maii a.D. 2017.

Angelus Card. Amato, S.D.B.

Praefectus

L. + S.

Marcellus Bartolucci

Archiep. tit. Mevaniensis

a Secretis