Oft schließen sich Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde des Opus Dei zusammen, um gemeinsam etwas zu bewegen. Aus christlicher Verantwortung entstehen Bildungs- und Sozialeinrichtungen, Gesundheitsprojekte und Initiativen zur Entwicklungsförderung oder im kulturellen Bereich, die einen Bedarf im Land stillen und ohne Unterscheidung von Ethnie, Religion oder gesellschaftlicher Stellung allen offen stehen. Sie möchten Menschen neue Chancen eröffnen und dort helfen, wo Unterstützung gebraucht wird.
Alle diese Einrichtungen sind organisatorisch und finanziell eigenständig. Ihre Träger übernehmen die volle Verantwortung für die jeweiligen Projekte.
Die Verbindung zum Opus Dei kann unterschiedlich gestaltet sein. Manche Einrichtungen bitten um Unterstützung bei der christlichen Bildungsarbeit, etwa durch die Vermittlung von Religionslehrern oder durch seelsorgliche Angebote. Bei anderen übernimmt das Opus Dei die Verantwortung für die christliche Ausrichtung und die seelsorgliche Begleitung jener Menschen, die dies wünschen. Solche Einrichtungen werden als korporative apostolische Werke bezeichnet.
Das Opus Dei übernimmt diese Verantwortung ausschließlich bei Einrichtungen mit gemeinnützigem Charakter, nicht bei gewinnorientierten Unternehmen oder politischen Organisationen.
Initiativen in aller Welt
Schulen und Universitäten, Krankenhäuser, Ausbildungsstätten, Jugendclubs und Kulturzentren: Die Vielfalt der Projekte zeigt, wie unterschiedlich christliches Engagement Gestalt annehmen kann. Einige Beispiele:
Baytree Centre – Bildung und Integration: Das Londoner Bildungszentrum unterstützt Frauen und Mädchen unterschiedlicher Herkunft mit Sprachkursen, Lernbegleitung und Angeboten zur persönlichen Entwicklung. Zur Website
El Peñón und Montefalco – Bildung im ländlichen Mexiko: Die beiden Bildungseinrichtungen im mexikanischen Bundesstaat Morelos unterstützen seit den 1950er-Jahren Familien in einer landwirtschaftlich geprägten Region. Durch schulische und berufliche Bildung tragen sie dazu bei, die Lebens- und Zukunftschancen junger Menschen zu verbessern. El Peñón · Montefalco
Kinal – Technische Ausbildung in Guatemala: Das 1961 gegründete Bildungszentrum ermöglicht Jugendlichen aus wirtschaftlich benachteiligten Verhältnissen eine fundierte schulische und technische Ausbildung. Auch Erwachsene können hier berufliche Qualifikationen erwerben und vertiefen. Zur Website
Kianda Foundation – Frauen fördern in Kenia: Die 1961 gegründete Stiftung unterstützt Mädchen und Frauen durch Bildung und berufliche Qualifizierung. Zu ihren Initiativen gehört die technische Schule Kimlea, die jungen Frauen neue Möglichkeiten für ein selbstständiges Berufsleben eröffnet. Zur Website
Las Garzas – Landwirtschaftliche Ausbildung in Chile: Die 1963 gegründete Landwirtschaftsschule vermittelt jungen Menschen fachliche und praktische Kenntnisse für die Arbeit in der Landwirtschaft. Sie verbindet berufliche Qualifizierung mit persönlicher Bildung und eröffnet Perspektiven für die Zukunft im ländlichen Raum. Zur Website
Midtown – Bildungschancen in Chicago: Das Bildungszentrum fördert Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. Lernbegleitung, Sport, persönliche Betreuung und Berufsorientierung helfen ihnen, ihre Fähigkeiten zu entfalten und neue Zukunftsperspektiven zu gewinnen. Zur Website
Monkole – Gesundheitsversorgung in Kinshasa: Das Krankenhaus in der Demokratischen Republik Kongo bietet medizinische Versorgung und engagiert sich in der Ausbildung von Pflegefachkräften. Zur Website
Ondare – Berufliche Perspektiven in Mexiko: In einer ländlichen Region westlich von Mexiko-Stadt eröffnet das Berufsbildungszentrum jungen Frauen Ausbildungsmöglichkeiten, insbesondere im Verwaltungsbereich. Damit verbessert es ihre Chancen auf qualifizierte Beschäftigung. Zur Website
Punlaan – Berufliche Chancen für junge Frauen: Die Berufsschule in Manila verbindet Unterricht mit praktischer Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie und erleichtert jungen Frauen den Einstieg ins Berufsleben. Zur Website
Universität Navarra – Bildung und Forschung: Die 1952 in Pamplona gegründete Universität verbindet akademische Ausbildung und Forschung mit einem christlichen Menschenbild. Zu ihr gehören auch eine Universitätsklinik und die international tätige IESE Business School. Zur Website

