Im Rahmen des UNIV-Kongresses in der Karwoche war eine Studentengruppe zu Besuch beim deutschen Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller. Für alle Teilnehmer aus der DACH-Region waren die Tage in Rom eine bewegende Erfahrung von Gemeinschaft und Weltkirche.
Der diesjährige UNIV-Kongress als weltweite Zusammenkunft der Studentinnen und Studenten mit Papst Leo war auch für die deutschsprachige Gruppe ein bereicherndes Erlebnis. Höhepunkte waren erneut die Mitfeier der Karliturgie mit dem Heiligen Vater am Kolosseum und im Petersdom, das Treffen mit Prälat Fernando Ocáriz sowie die Gemeinschaft mit jungen Menschen aus aller Welt. Alexia (24), eine Biologiestudentin aus Wien, erklärt die Woche in Rom mit folgenden Worten: „Es war eine sehr bewegende Erfahrung, so viele Menschen von weit her beim UNIV-Kongress anzutreffen; Menschen, die mit dem Opus Dei verbunden sind und versuchen, ihr Leben von dem Geist des Werkes durchfluten zu lassen.“ Rund 4.000 junge Menschen aus der Studentenarbeit des Opus Dei kamen in diesem Jahr in Rom zusammen, um unter dem Thema „Brücken bauen“ des UNIV-Kongresses Wege des Dialogs und der Verständigung zu ermitteln.

Begegnung mit Prälat Ocáriz in Cavabianca
Prälat Fernando Ocáriz rief bei den Treffen mit den Studenten im römischen Kolleg von Cavabianca zur engen Einheit mit Papst Leo XIV. auf. Seine Anliegen, insbesondere der beständige Appell zu Frieden und Versöhnung, sollten ein fester Bestandteil im Leben der jungen Christen sein. Alexia blieb die Begegnung mit dem Prälaten in starker Erinnerung: „Es war eine besondere Erfahrung, den Prälaten des Opus Dei zum ersten Mal zu sehen und zu erleben. Seine Antwort, die mir besonders in Erinnerung blieb zur Frage der Berufung oder allgemein zum Willen Gottes lautete: Bitte nicht nur um Licht, sondern auch um Kraft und Mut. Denn die wirst du brauchen, um dem gehörten Ruf Gottes folgen zu können.“

Eine Studentengruppe aus Deutschland nutzte die Tage zu einem Besuch beim ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Der Kardinal ermutigte die Teilnehmer zu einem lebendigen Glaubenszeugnis unabhängig von der komplizierten Lage der Kirche in Deutschland. Im selben Kontext wandte sich Papst Leo in seiner Generalaudienz an alle Teilnehmer, um gerade die Laien zur Verkündigung des Evangeliums in ihren Lebensumständen – dem Beruf, der Familie, den Beziehungen – aufzurufen. Zu den weiteren Programmpunkten der Woche in Rom zählte die Messfeier in einer Katakombe, wo einst die verfolgten Christen Zuflucht fanden, und der Besuch der Biblioteca Angelica, der ältesten Bibliothek der Neuzeit mit teils spätantiken Handschriften. „Mein persönliches Highlight war die Feier der Heiligen Messe in der einfachen Kapelle unserer Unterkunft. Das Gefühl, unter jungen Gleichgesinnten Gottesdienst zu feiern, hat mich sehr gestärkt“, erklärt Sebastian (22), Student aus München.


