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Bischof Javier Echevarría, Prälat des Opus Dei. Rom, 10. Oktober 2002

Die unvergesslichen Tage der Kanonisation des heiligen Josemaria Escrivá neigen sich ihrem Ende zu... wir kehren zu unserer gewohnten Beschäftigungen zurück: in unser Alltagsleben, das der Schauplatz unseres Ringens um die Heiligkeit ist.

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Kardinal Jozef Tomko. Rom, 9. Oktober 2002

Wenn wir den lebendigen Glauben haben, wenn unser ganzes christliches Leben auf das innigste vereint ist mit dem Leben Christi in der Eucharistie, dann ist die Heiligung des Alltags nichts Unmögliches mehr.

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Kardinal Jorge Maria Mejia. Rom, 9. Oktober 2002

Niemand von uns, so scheint es mir – zumindest gilt das für mich -, hat oder hatte in seinem Leben außergewöhnliche Erlebnisse. Ich glaube, wir sind zum größten Teil einfach ganz normale Christen. Was heißt das? Wir sind Christen, die der Herr – zumindest so weit man dies von außen beurteilen kann – nicht mit außerordentlichen Charismen ausgestattet hat.

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Kardinal Bernard Agré Erzbischof von Abidjan. Rom, 9. Oktober 2002

Wir leben in einer Welt, die von Globalisierung spricht, doch wir müssen die Ideologien sehen, die sich hinter diesem Begriff verbergen: Ideologien, die den Menschen auf seine Produktivität, seine materielle Effektivität reduzieren wollen.

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Rodolfo Quezada Toruno, Erzbischof von Guatemala. Rom, 9. Oktober 2002

Betrachten wir im Geist des Gebetes sein Leben und seine Schriften: sie werden uns ganz sicher mit einer größeren Liebe zu Gott und zu allen Seelen erfüllen.

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Baltazar Enrique Porras Cardozo, Erzbischof von Mérida. Rom, 8. Oktober 2002

Das persönliche Vorbild des heiligen Josemaria zeigt uns einen untadeligen Priester, der in der Ausübung seines Dienstes mehr gesehen hat als nur ein Zeugnis seines Glaubens. Es zeigt uns einen Menschen, der sich die veränderten Gegebenheiten der Zeit, in der es ihm bestimmt war zu leben, zunutze gemacht hat, um das Christentum in einer neuartigen Weise zu leben.

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Kardinal Jorge Medina Estévez. Rom, 8. Oktober 2002

Wir alle, liebe Brüder und Schwestern, sind zur Heiligkeit berufen. Die Heiligkeit hat eine persönliche Komponente: die einzelne Person ist es, die geheiligt und erlöst wird. Doch die Heiligkeit hat auch eine menschliche Komponente, denn der Mensch ist immer ein Glied des Leibes Christi, der Kirche, und steht damit zu den übrigen Gliedern der Kirche notwendigerweise in Beziehung.

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Kardinal Paul Augustin Mayer. Rom, 8. Oktober 2002

Viele Menschen gehen mit der Religion so um wie mit den Steuern: sie finden sich damit ab, dass sie sie zahlen müssen, aber sie hoffen, dass der Betrag nicht allzu hoch ist, damit noch etwas übrigbleibt, wenn der Staat sich seinen Teil genommen hat.

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Peter Takaaki Hirayama, Bischof em. von Oita, Japan. Rom, 8. Oktober 2002

Es war Gottes ausdrücklicher Wunsch, dass die Botschaft des Opus Dei auf der ganzen Welt verkündet werden sollte. Und tatsächlich: das Opus Dei breitet sich aus – in Europa, Amerika, Afrika und Ozeanien! Danken wir Gott von ganzem Herzen für diese Gnade.

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Kardinal Giovanni Battista Re. Rom, 8. Oktober 2002

Früher stellte man sich die Heiligen als Menschen vor, die sich durch ihren Mut oder durch irgendeine andere besondere Leistung auszeichneten. Die Heiligkeit eines jeden Menschen ist ebenso einmalig wie die Liebe, die ihr zugrunde liegt. Doch die gelebte Überzeugung Josemaria Escrivás, dass die Heiligkeit nichts Außergewöhnliches ist, hat die Christenheit aufgerüttelt.

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