Wohnhaus Goldbrunnen in Zürich feiert seinen 30. Geburtstag!

Jacqueline Schenk, eine heutige Bewohnerin, schildert ihre Eindrücke vom Ambiente des Hauses.

„Goldbrunnen“ ist ein internationales Wohnhaus für junge berufstätige Frauen und Lehrlinge, die in einer Großstadt wie Zürich eine angenehme Unterkunft suchen. Gute Laune, Initiative und Kollegialität – das sind Werte, die in Goldbrunnen großgeschrieben werden. „Goldbrunnen“ ist ein modernes, einladendes Wohnhaus mit 12 Einzelzimmern sowie Studier- und Aufenthaltsräumen, zwei Küchen, einem Esszimmer und einer Kapelle. Eine der heutigen Bewohnerinnen ist Jacqueline Schenk. Sie bildet sich zur Gastronomiefachangestellten aus. Wir haben sie über ihre Eindrücke zu „Goldbrunnen“ befragt.

Jaqueline, als du vor einigen Monaten eine Unterkunft suchtest, welche Wünsche hattest du an das Haus?

Dass jede ihr eigenes Zimmer hat, aber trotzdem mit anderen Personen zusammensein kann, sei es zum Essen oder einfach, um zusammenzusitzen. Zudem sollte das Haus nicht zu abgelegen sein.

Du hast dich dann für „Goldbrunnen“ entschieden. Wie würdest du „Goldbrunnen“ heute beschreiben?

Ich finde es angenehm, hier zu wohnen. Jetzt – nach einigen Monaten – würde ich „Goldbrunnen“ einfach als eine große Familie bezeichnen.

In „Goldbrunnen“ werden kulturelle Abende und Ausflüge organisiert. Hast du auch schon an einer solchen Aktivität teilgenommen?

Ich ging mit zu einem Ausflug ins Tessin, südlich der Alpen. Ich fand das schön, empfand es aber fast als zu kurz. An kulturellen Abenden nahm ich öfters teil, z.B. habe ich die beiden philosophischen Seminare besucht, die waren interessant, zugleich aber auch anspruchsvoll. Sie gaben mir viel Stoff zum Nachdenken. Weiter das lustige und abwechslungsreiche Fest „30 Jahre Goldbrunnen“, das einen guten historischen Einblick bot. In sich hatte es auch der Abend über Knigge: Ich musste feststellen, dass ich täglich so manches tue, das man „kniggehalber“ unterlassen sollte!

Hier wird für euch gekocht. Wie ist das Essen?

Schnappschuss aus dem 'Knigge-Seminar' im Haus Goldbrunnen

Sehr schmackhaft. Man muss sich zwar an einen Stundenplan halten, aber meiner Meinung nach stört das auch nicht, denn es ist nur lohnenswert, dass man zusammen isst; ansonsten würde sich jede in ihrer Ecke verschanzen.

Im Haus gibt es eine Kapelle. Gehst du da manchmal hinein?

Da ich evangelisch bin und zudem keine regelmäßige Kirchgängerin, habe ich mich am Anfang nicht sehr dafür interessiert. Aber jetzt gehe ich gerne manchmal beten. Ich finde, es ist ein großes Glück, eine Kapelle im Haus zu haben.

Kannst du dich in einem so großen Haus auch mal zurückziehen und in Ruhe für deine Ausbildung lernen?

Ja, auf jeden Fall. Da noch andere Hausbewohnerinnen in Ausbildung sind, unterstützten und motivieren wir uns gegenseitig.

Wie ist es, plötzlich mit neuen, fremden Menschen umzugehen, die nicht einmal die gleiche Sprache sprechen, sondern z.B. Französisch oder Slowakisch?

Spannend! Ich hatte zwar schon zuvor solche Erfahrungen gemacht. Zu Beginn kann es schwierig sein, da es auch kulturelle Unterschiede unter den Bewohnerrinnen gibt, doch es ist auf jeden Fall lohnenswert.

Jacqueline, vielen Dank für deine Ausführungen!

Das Gespräch führte Regula Geissmann.

Das Wohnhaus „Goldbrunnen“ inspiriert sich am christlichen Geist des Opus Dei (www.opusdei.ch), einer weltweit tätigen Personalprälatur der katholischen Kirche. Spezifische Aufgabe des Opus Dei ist es, in allen Bereichen der Gesellschaft bewusst zu machen, dass das gewöhnliche Arbeits- und Familienleben ein Ort der Begegnung mit Gott ist.

Wohnhaus Goldbrunnen

Birmensdorferstr. 190

CH-8003 Zürich

Tel: 01/ 463 48 25

Fax: 01/ 463 27 93

www.goldbrunnen.ch e-mail: [email protected]