Schlaglichter auf die Persönlichkeit des hl. Josefmaria

Heute an seinem Gedenktag!

Hl. Josefmaria
Opus Dei - Schlaglichter auf die Persönlichkeit des hl. Josefmaria

„Seine Persönlichkeit war kraftvoll und markant, von einem gleichzeitig zuvorkommenden wie ungestümen, starken und energischen Temperament, und dabei sehr selbstbeherrscht.“

Alvaro del Portillo, sein engster Mitarbeiter während 40 Jahren

„Sein Leben lang musste Josemaría gegen sein ungestümes Temperament angehen, um jenen Strom gesunder Energie unter Kontrolle zu halten und in beherrschte Kraft und den nötigen Starkmut zu verwandeln, Hindernissen die Stirn zu bieten."

Andrés Vázquez de Prada, Biograf

„Er besass die Gabe, so zu beten, wie andere atmen …; ununterbrochen stand er in einer seelischen Zwiesprache mit Gott.”

Peter Berglar, Historiker und Biograf

„Tyrannei verabscheut er, sowohl in der Führung der Seelen als auch in der Leitung der apostolischen Werke.“

François Gondrand, Biograf

„Wenn er merkte, dass er sich geirrt hatte, korrigierte er sich, wenn nötig auch öffentlich. … Er … holte unsere Meinung ein, und das in Fragen, die er allein ungleich viel schneller und besser hätte lösen können. … Es war verblüffend, wie sehr er unserem Wort vertraute.“

Marlies Kücking, Zentralsekretärin des Opus Dei

„Er war stets … vollkommen objektiv; er übertrieb nicht, es gab in ihm weder Eitelkeit noch Selbstgefälligkeit. Nie suchte er das Lob.”

Juan Hervás Benet, Bischof von Ciudad Real; kannte Escrivá während 40 Jahren

„Vor, während und nach dem spanischen Bürgerkrieg unterrichtete er einerseits an der Universität, andererseits kochte er, schrubbte Böden, machte Betten und betreute Kranke.“

Kardinal Albino Luciani (Johannes Paul I.)

„Vehement äusserte sich Msgr. Escrivá ablehnend gegenüber jenem antichristlichen Regime. … Ich muss betonen, dass es in jener Epoche in Spanien nicht leicht war, jemanden zu finden, der derart entschlossen das nationalsozialistische System verurteilte.”

Domingo Díaz-Ambrona, Flüchtling im spanischen Bürgerkrieg

„Wenn wir zum Spital gingen, wurden wir oft mit Steinen beworfen. Don Lino Vea-Murguía, ein … Priester, der ebenfalls kam …, wurde im Jahr 1936 erschossen … Desgleichen erschoss man den Pfarrer dieses Quartiers und die beiden Lehrer, und auch einen Pfleger des Spitals. Doch er [Escrivá] kam weiterhin, und das so lange, bis man uns hinauswarf.“

Sr. María Sanz Zubiría, Krankenpflegerin im „Hospital del Rey“ zur Zeit der Verfolgungen vor und während des spanischen Bürgerkriegs

„Heute, nach fünfzig Jahren Priestertum, gleiche ich einem stammelnden Kind: ich beginne und beginne immer wieder aufs neue wie jeden Tag in meinem inneren Kampf.“

Josefmaria Escrivá, 27. März 1975