Kardinal Dario Castrillón Hoyos. Rom, 8. Oktober 2002

Fahrt fort darin, eure persönliche Heiligkeit zu verteidigen und zu festigen und sie an andere weiterzugeben, denn so seid ihr das Salz, das eurem Leben den wahren Geschmack Christi verleiht; so seid ihr das Licht, das leuchtet und wärmt und nicht nur jene kalte Heiligkeit verbreitet, wie sie zuweilen im Halbdunkel eines übertriebenen Aktivismus, in den Nebeln eines verbissenen apostolischen Eifers oder einer traurigen Resignation zu finden ist.

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Fahrt fort darin, eure persönliche Heiligkeit zu verteidigen und zu festigen und sie an andere weiterzugeben, denn so seid ihr das Salz, das eurem Leben den wahren Geschmack Christi verleiht; so seid ihr das Licht, das leuchtet und wärmt und nicht nur jene kalte Heiligkeit verbreitet, wie sie zuweilen im Halbdunkel eines übertriebenen Aktivismus, in den Nebeln eines verbissenen apostolischen Eifers oder einer traurigen Resignation zu finden ist.

Der heilige Basilius hat dies mit dem Bild des Kristalls veranschaulicht: „So, wie die sehr durchscheinenden und klaren Gegenstände, wenn ein Lichtstrahl auf sie fällt, selbst zu leuchten beginnen und einen neuen Glanz verströmen, so gelangen diejenigen, die den Geist in sich tragen und von ihm erleuchtet werden, zur Heiligkeit und geben die Gnade an andere weiter.“

Ich will euch etwas gestehen: kurz nachdem ich zum Bischof meiner unvergesslichen und geliebten Diözese Pereira gewählt worden war, kam ich nach Rom und wurde im Staatssekretariat gefragt, was ich vom Opus Dei halte.

Weil ich nicht viel über das Opus Dei wusste, fiel meine Antwort recht kurz aus; ich sagte einfach: ich kenne nur drei Personen, die dem Opus Dei angehören, drei Akademiker aus meiner Diözese, und in allen dreien habe ich die Spuren Christi wahrgenommen. Das ist alles. Wiederholen wir gemeinsam mit dem heiligen Basilius: wir müssen heilig werden und die Gnade an andere weitergeben.