"Ich habe das Opus Dei schon immer als eine Fortsetzung meiner Taufberufung wahrgenommen"

Stefano Frondoni ist verheiratet mit Luisa. Sie haben sechs Kinder, drei Jungs und drei Mädchen. Der Älteste hat gerade den Hochschulabschluss als Ingenieur gemacht, der Jüngste ist noch in der Primarschule. Stefano hat Wirtschaft studiert und kümmert sich um Vermögensverwaltung in einer Bank in Lugano.

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Opus Dei - "Ich habe das Opus Dei schon immer als eine Fortsetzung meiner Taufberufung wahrgenommen" Stefano Frondoni

Was hat dich am Geist des Opus Dei angezogen?

Ich habe das Opus Dei als Student kennengelernt. Ich wohnte in einem Studentenhaus, und das seriöse Studierambiente und die freundschaftliche Atmosphäre dort haben mich angezogen. Ich machte dort die faszinierende Entdeckung, dass man mit Gott in einen Dialog treten kann mitten in der alltäglichen Realität des Studiums, der Freundschaft, der Erholung und des Sports.

Was für ein Unterschied ist es für dich, dem Opus Dei anzugehören oder nicht?

Ich habe das Opus Dei schon immer als Teil der Kirche wahrgenommen, und für mich persönlich als eine Fortsetzung meiner Taufberufung. Ich erlebe es als Teil des Gottesvolkes, und als eine Familie, in der ich die nötige Hilfe erhalte, um mein Leben als Christ zu pflegen, der in der Welt lebt und gerufen ist, inmitten der alltäglichen Pflichten Gott zu finden und finden zu lassen.

Wie heiligst du deine Arbeit?

Ich arbeite in einem grossen Unternehmen und sehe ich das Endergebnis meiner Arbeit oft nicht. Doch ich weiss, dass sie immer ein Dienst an konkreten Menschen ist.

Natürlich tue ich das zusammen mit meinen Kollegen. Ihnen versuche ich mit Respekt, Loyalität und menschlicher Achtung zu begegnen, in der Gewissheit, dass sie Kinder unseres Gottes sind, genauso wie ich selber.

In den Schwierigkeiten kämpfe ich gegen die Versuchung zu meinen, ich müsse das „ganz alleine“ lösen. Ich bitte stattdessen Gott um Hilfe, damit ich diese Probleme zusammen mit ihm möglichst gut lösen kann. Und ich danke ihm nach der Anstrengung, vor allem natürlich wenn alles gut endet!