Durch das Grabtuch spricht ein Mann der Schmerzen von der Hoffnung

In bewegender Stille spielte sich der Besuch von Benedikt XVI. im Dom von Turin ab, wo er das Heilige Grabtuch verehrte. Der Heilige Vater verweilte lange vor diesem Gesicht, das „den Menschen in unschuldigem Schmerz zeigt.

In bewegender Stille spielte sich der Besuch von Benedikt XVI. im Dom von Turin ab, wo er das Heilige Grabtuch verehrte. Der Heilige Vater verweilte lange vor diesem Gesicht, das „den Menschen in unschuldigem Schmerz zeigt. In unseren Zeiten, besonders nach dem letzten Jahrhundert", sagte der Papst, "wurde die Menschheit besonders sensibel für das Mysterium des Karsamstages. Die Verborgenheit Gottes ist Teil der Geisteshaltung des heutigen Menschen, in einer existenziellen Weise, quasi unbewusst, wie eine Leere im Herzen, die immer größer wird."