Das Projekt Saxum

Das Projekt Saxum im Heiligen Land verdankt sich der Inspiration des hl. Josefmaria und des seligen Alvaro del Portillo. Der multifunktionale Gebäudekomplex wird Pilgern helfen, sich "vor Ort" mit dem Erdenweg Jesu vertraut zu machen, so dass "sie ihre Augen schließen und sein Leben betrachten können wie in einem Film".

Das Projekt Saxum im Heiligen Land verdankt sich der Inspiration des hl. Josefmaria und des seligen Alvaro del Portillo. Der multifunktionale Gebäudekomplex wird Pilgern helfen, sich "vor Ort" mit dem Erdenweg Jesu vertraut zu machen, so dass "sie ihre Augen schließen und sein Leben betrachten können wie in einem Film".

Das Projekt Saxum stellt sich zur Zeit als eine weltweite Fundraising-Kampagne dar mit dem Ziel, ein Tagungszentrum zu errichten, in dem geistliche Einkehrstunden, workshops und Konferenzen stattfinden können. Ebenso soll ein Multimediales Informationszentrum entstehen, wo Pilger Zugang zu Informationen für ihren Aufenthalt im Heiligen Land haben.

Das Zentrum wird interaktive und multimediale Informationsquellen zur Verfügung stellen, die Licht auf das christliche Erbe und die jüdischen Wurzeln unseres Glaubens werfen. Ziel ist, den Angehörigen verschiedener Religionen eine hilfreiche und wertvolle Grundlage für ihren Besuch und ihr Verständnis der Heiligen Stätten zu vermitteln.

Was passiert im Moment?

Im November 2013 wurde mit dem Bau begonnen, sobald die notwendigsten finanziellen Mittel vorhanden waren. Er könnte frühestens im Dezember 2015 fertig gestellt werden.

Der selige Alvaro

Der Gründer des Opus Dei, der hl. Josefmaria, hatte zeit seines Lebens den Wunsch, das Heilige Land zu besuchen, um dort den Fußspuren Jesu zu folgen. Wie sein erster Nachfolger, der selige Alvaro del Portillo, zu erzählen wusste, „hatte er ein großes Verlangen dorthin zu fahren; in seinem Gebet versetzte er sich immer in die Szenen des Evangeliums und merkte sich jedes Detail, aber da er nicht dort gewesen war, stellte er sich die Landschaft so gut er konnte vor gemäß dem, was er gelesen und studiert hatte“.

Sein Wunsch, das Heilige Land zu besuchen, übertrug er auch auf alle seine geistlichen Kinder im Opus Dei und ihre Familien und Freunde, denen er es gern ermöglichen wollte, in ihrem Leben „auf dem Boden zu beten, zu knien und ihn zu küssen, über den Jesus gegangen war“.

Im Jahr 1994 unternahm der selige Alvaro del Portillo eine besondere Pilgerreise ins Heilige Land. Er machte sie als Danksagung für seinen 80. Geburtstag und für den 50. Jahrestag seiner Priesterweihe. Allerdings hinterließ die Fahrt einen bittersüßen Nachgeschmack, denn Bischof Alvaro, der am letzten Tag eine heilige Messe in der Kirche des Abendmahlssaales in Jerusalem gefeiert hatte, starb am frühen Morgen nach seiner Rückkehr nach Rom.

Noch im selben Jahr initiierte die Prälatur im Gedenken an den seligen Alvaro del Portillo zusammen mit Mitarbeitern und Freunden das Projekt, welches das Saxum Bildungszentrum und das Saxum Multimedia Ressource Center im Heiligen Land auf den Weg bringen sollte.

Der Name Saxum, der auf Latein „Fels“ bedeutet, wurde gewählt wegen des Eigennamens, den der hl. Josefmaria dem seligen Alvaro del Portillo schon sehr früh gegeben hatte aufgrund seiner großen Treue und Stärke in der Arbeit, in seiner Berufung und im Dienst an der Kirche.

Im Jahr 1995 machte sich der Verein für Interkulturellen Austausch auf die Suche nach einem geeigneten Gelände für Saxum.