Angelus: Papst fordert solidarische Gesellschaft

Papst Benedikt XVI. hat beim Angelusgebet am Sonntag an das Schicksal der vier vor einer Woche in ihren Behausungen am Stadtrand von Rom verbrannten Roma-Kinder erinnert. Man müsse sich fragen, ob eine solidarischere und brüderlichere Gesellschaft, die glaubwürdiger in der Liebe und somit christlicher wäre, eine solche Tragödie nicht hätte verhindern können -- wie auch die anderen Tragödien, die überall täglich geschähen. Das „Neue Gesetz", das Christus gegeben habe, fordere zu einer solchen Haltung auf, s

Papst Benedikt XVI. hat beim Angelusgebet am Sonntag an das Schicksal der vier vor einer Woche in ihren Behausungen am Stadtrand von Rom verbrannten Roma-Kinder erinnert. Man müsse sich fragen, ob eine solidarischere und brüderlichere Gesellschaft, die glaubwürdiger in der Liebe und somit christlicher wäre, eine solche Tragödie nicht hätte verhindern können -- wie auch die anderen Tragödien, die überall täglich geschähen. Das „Neue Gesetz", das Christus gegeben habe, fordere zu einer solchen Haltung auf, so der Papst mit Hinweis auf das Sonntagsevangelium. Die Fülle des Gesetzes sei schließlich, nach dem Hl. Paulus, die Liebe (Röm 13, 10).