"Als ich das Opus Dei entdeckte, war das für mich wie eine Offenbarung"

Mein Name ist Nicole Chatton; ich bin seit 30 Jahren verheiratet und Mutter von 5 grossartigen Kindern. Ich verfüge über eine kaufmännische Ausbildung. Allerdings arbeite ich derzeit mit viel Freude in einem Hörzentrum, das die Tomatis-Methode anwendet. Zudem bin ich Katechetin und kümmere mich um eine Jugendgruppe.

Personen
Opus Dei - "Als ich das Opus Dei entdeckte, war das für mich wie eine Offenbarung"

Was hat dich am Geist des Opus Dei angezogen?

Als ich 12 war, stellte sich für mich die Frage einer religiösen Berufung. Letztendlich hat der Herr mich dann doch berufen, Ehefrau und Mutter zu werden.

Als ich das Opus Dei entdeckte, war das für mich wie eine Offenbarung. Es verband sich vollkommen mit meiner Berufung zur Ehefrau und Mutter. Mir wurde bewusst, dass ich mein Leben im Rahmen meines Familienlebens und meiner täglichen Aktivitäten heiligen konnte. Das war einfach grossartig!!

Mir wurde bewusst, dass ich mein Leben im Rahmen meines Familienlebens und meiner täglichen Aktivitäten heiligen konnte. Das war einfach grossartig!!

Ein wichtiger Punkt ist die Fortbildung, die das Opus Dei mir anbietet. Vorher lebte ich ein gewöhnliches christliches Leben und nahm jährlich an einer Einkehr teil. Das genügte mir irgendwie nicht. Es fiel mir schwer, während dem gewöhnlichen Tagesablauf die Gegenwart Gottes zu spüren. Mit dem Opus Dei gelang es mir, meiner Beziehung zu Gott eine gewisse Regelmässigkeit und Stabilität zu geben. Die Lebensfreude der Personen, die ich dort antraf und der Einklang zwischen ihrem Leben und ihrem Glauben hat mit sehr berührt.

Was für ein Unterschied ist es für dich, dem Opus Dei anzugehören oder nicht?

Ich habe gelernt, jeden Moment meines Lebens dem Herrn zu opfern und es in einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich lege meine Freuden und Leiden in Seine Hände. Er ist mein wichtigster Gesprächspartner. Ich erinnere mich noch an die vielen Nächte, in denen ich aufstand, um eines meiner Kinder zur ernähren oder zu trösten. Diese Momente bekamen einen ganz anderen Stellenwert, als ich entdeckte, dass ich sie dem Herrn schenken kann. Ich habe gelernt, meinen inneren Frieden und die Freude zu wahren. Alltag und Glaube sind in meinem Leben nicht mehr zu trennen.

Die Freundschaft und die Unterstützung der Personen, die mit dem Opus Dei verbunden sind oder ihm nahestehen sind für mich sehr wertvoll und helfen mir auf diesem Weg.

Als ich beschloss, zu Hause zu bleiben, um mich um meine Kinder zu kümmern, stiess ich auf Unverständnis in der Gesellschaft, wohingegen das Opus Dei mich in meinem Entscheid unterstützt hat.

Starken Halt fand ich auch für mein Eheleben und für die Erziehung meiner Kinder. Die Jugendgruppen sind hier eine unersetzliche Hilfe. Mein Mann und ich, wir sind uns dessen bewusst und sehr dankbar.

Wie heiligst du deine Arbeit?

Meine Arbeit hat nun eine übernatürliche Dimension erhalten. Die einfachsten und banalsten Tätigkeiten geschehen unter dem wohlwollenden Blick Gottes und können ihm geschenkt werden.

Ich versuche meine Tage und meine Arbeit möglichst nutzbringend zu organisieren. Dazu gehört der Umgang mit der Zeit: die Arbeiten müssen zur richtigen Zeit erledigt werden, wobei Sorgfalt und Bemühen immer ein wichtiges Element sind. Auf diese Weise kann ich mir im Tagesverlauf Freiräume schaffen, die ich dem Herrn oder anderen Menschen widmen kann (Gebet, Rosenkranz, hl. Messe...).