20 Tage auf den Spuren unseres Herrn

Vom 1. - 22. August fand im Zentrum Saxum in Abu Gosh (ca. 15 km von Jerusalem entfernt) ein internationales Treffen von 40 Personen aus 18 verschiedenen Ländern statt.

Personen
Opus Dei - 20 Tage auf den Spuren unseres Herrn

Die Teilnehmer wollten in Saxum das Heilige Land und die Geschichte des Volkes Israel kennenlernen. Eine der Teilnehmerinnen, Sophie Mégevand, berichtet:

Was ist Saxum?

Die Stiftung Saxum konnte dank der Bemühungen verschiedener Personen aus der ganzen Welt gegründet werden. Ziel war es, einen Traum des heiligen Josémaria zu verwirklichen: Pilger aus aller Welt sollen die Möglichkeit erhalten, während einem Aufenthalt im Heiligen Land Christus suchen und lieben zu können.

Die Sehnsucht jedes Einzelnen dort nach Frieden lässt mich nicht gleichgültig.

Das Projekt Saxum möchte den Pilgern vertiefte Kenntnisse zur Geschichte des Volkes Israel auf verschiedenen Ebenen ermitteln. Auf diese Weise sollen die Pilger im Rahmen ihres Besuches des Heiligen Landes die Möglichkeit erhalten, ihr eigenes Leben zu erforschen und zu ändern. Saxum umfasst ein Begegnungszentrum, einen Multimedia-Bereich sowie eine audiovisuelle Bibliothek.

Sophie

Was hat Sie zu der Teilnahme an diesem Treffen bewegt?

Es war schon lange mein Wunsch, das Heilige Land zu besuchen. In den letzten Monaten hatte ich Kontakt mit einer Person, die in Jerusalem in einer neuen Sprachschule, POLIS, arbeitet, die eine neue Immersionsmethode entwickelt hat. Da ich Bibliothekarin von Beruf bin, bat diese Person mich um Rat betreffend den Aufbau der Bibliothek dieses Instituts. Als ich von dem geplanten internationalen Treffen in Saxum erfuhr, habe ich die Gelegenheit genutzt, um mich sofort einzuschreiben!

Was hat sie dort am meisten beeindruckt?

Als ich das erste Mal nach Rom ging, durfte ich die Universalität der Kirche entdecken. Hier war es die Vielfältigkeit aller, die an Gott glauben, die mich beeindruckt hat. Noch drei Wochen nach diesem Aufenthalt, beschäftigt mich diese Vielfalt an Kulturen, Konfessionen, Lebensarten sowie der Kontrast zwischen Tradition und Moderne im Heiligen Land. Die Sehnsucht jedes Einzelnen dort nach Frieden lässt mich nicht gleichgültig.